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LASIK
Lasik – Sehen ohne Brille durch hochmoderne Lasertechnik

Lasik

Bei der sogenannten refraktiven Chirurgie ist das Behandlungsziel, die optischen Eigenschaften des Auges dergestalt zu verändern, dass ein Sehen ohne Brille möglich wird. Bei der LASIK-Methode wird hierzu mit Hilfe des computergestützten Excimerlasers eine vorher genau berechnete Schicht der Hornhaut abgetragen. Dies geschieht im Inneren der Hornhaut. Zunächst wird mittels eines automatisch gesteuerten Hobels eine dünne, oberflächliche Lamelle der Hornhaut präpariert. Sie ist mit der übrigen Hornhaut an einer Seite weiter fest verbunden. Die Lamelle wird zur Seite geklappt, die Laserbehandlung durchgeführt. Danach wird die Lamelle wieder zurückgeklappt und saugt sich fest. Die Operation erfolgt unter örtlicher Betäubung mittels Augentropfen und dauert ca. fünf Minuten pro Auge.

Das Besondere an der LASIK-Methode ist das rasche Erreichen einer guten Sehkraft, bei gleichzeitiger Schmerzfreiheit. Dieses Operationsverfahren wird schon seit 1990 in Millionen von Fällen angewandt. Innerhalb der vorgegebenen Indikationsbereiche erreichen wir mit der LASIK ein präzise vorhersagbares Ergebnis bei gleichzeitig geringem Risiko.

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Fragen zur LASIK

    • Wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.
    • Wenn Ihnen eine Brille oder Kontaktlinsen bei der Arbeit, beim Sport oder in Ihrem persönlichen Leben lästig sind.
    • Wenn Ihre Hornhaut nicht zu dünn ist, um eine Standardbehandlung durchzuführen.
    • Wenn Sie eine Sehkorrektur benötigen und im Dioptrienbereich von bis zu –10 und +4,0 sphärisch und –3 zylindrisch liegen.
    • Wenn Ihre Augen gesund sind, Ihr allgemeiner Gesundheitszustand gut ist und Sie keine Medikamente einnehmen, die den Heilungsprozess beeinflussen können.
    • Wenn Sie unter Streulicht leiden (Aberrationen).

  • Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten. Doch die notwendigen Untersuchungen und Nachkontrollen, die über einen Zeitraum von drei Monaten durchgeführt werden müssen, erfordern Zeit und Ihre aktive Mitwirkung. Es kann auch sein, dass Sie nach sechs und zwölf Monaten nochmals Nachkontrollen vornehmen lassen müssen.

  • Der Eingriff ist nahezu schmerzfrei. Während des Eingriffs werden Sie wahrscheinlich verschwommen sehen, und Sie werden eine leichte Bewegung an Ihrem Auge sowie ein Druckgefühl wahrnehmen. Nach der Behandlung können sich die Augen einige Stunden lang so anfühlen, als befände sich Staub darin. Die Augen können tränen. Es sollten aber keine starken Schmerzen auftreten.

  • Nach der Behandlung können einige Nachwirkungen des Eingriffs auftreten. Es kann sich hierbei um trockene Augen und ein Gefühl der Rauheit handeln. Sie erhalten Tropfen gegen diese Beschwerden. Ferner kann eine leicht getrübte Sicht und eine Blendempfindlichkeit (vorwiegend nachts) auftreten. Dies ist auf eine allgemeine Empfindlichkeit der Hornhaut zurückzuführen.

  • Sie sollten bereits ein bis zwei Stunden nach der Behandlung eine Besserung Ihres Sehvermögens wahrnehmen. Einen wirklich deutlichen Unterschied werden Sie allerdings erst feststellen, wenn Sie am nächsten Morgen aufwachen. Ihre Augen werden sich aber noch nicht ausreichend erholt haben, um Ihnen z. B. das Autofahren zu ermöglichen. Im Anschluss an Ihre erste Nachkontrolle sollten Sie in der Lage sein, Auto zu fahren. Setzen Sie sich aber bitte erst dann ans Lenkrad Ihres Autos, wenn der Chirurg es Ihnen ausdrücklich gestattet hat.

  • Die LASIK führt zu einem bleibenden Resultat. Eine einzige Behandlung reicht bei den meisten Menschen aus. Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten ist eine zusätzliche Feineinstellung (Nachbehandlung) erforderlich, um die gewünschte Sehkorrektur zu erreichen.

  • Ihr allgemeiner Gesundheitszustand.
    Der Chirurg wird überprüfen, ob Sie an einer Krankheit leiden, die Sie von einer Laserbehandlung ausschließt. Er kann zu diesem Zweck auch mit Ihrem Hausarzt Rücksprache halten. Schwangere oder stillende Frauen müssen die Behandlung zurückstellen.

    Die Einnahme von Medikamenten.
    Bestimmte Medikamente können zu Wechselwirkungen mit den Augentropfen führen, die Sie erhalten. Dazu gehören u. a. Migränemittel (Triptane), Hormonbehandlungen (HRT) und Antihistaminika. Ihr Chirurg wird Ihnen sagen, ob sich die Medikamente, die Sie einnehmen, auf die Laserbehandlung auswirken. Informieren Sie Ihren Chirurgen deshalb unbedingt über bestehende oder zurückliegende gesundheitliche Probleme und die eventuelle Einnahme von Medikamenten.

    Der Chirurg wird Ihre Augen auf starke Trockenheit, Infektionen, Allergien und Hornhautanomalien oder Augenerkrankungen untersuchen (entweder vorhandene oder in der Familie aufgetretene), die sich auf den späteren Heilungsprozess auswirken könnten.