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Makulaerkrankungen
Makulaerkrankungen – neue Möglichkeiten in der Therapie

Therapie

Die trockene Makuladegeneration (MD) schreitet langsamer voran als der Krankheitsverlauf der feuchten Makuladegeneration. Es kommt zunehmend zu einer Sehminderung der Netzhautmitte. Dieser Prozess kann bei der trockenen Form der Maculadegeneration jederzeit zum Stillstand kommen. Nur bei wenigen Menschen entwickelt sich das Endstadium, die sogenannten geographischen Atrophie.

Eine spezifische Behandlung der trockenen MD existiert bis heute nicht. Studien konnten zeigen, dass die Einnahme bestimmter Vitaminkomplexe (Lutein, Zeaxanthin) hilfreich sein kann die fortschreitende Sehminderung zu verlangsamen. Vergrößernde Sehhilfen können Linderung verschaffen und die Orientierung im Alter erleichtern.

Bei der feuchten Makuladegeneration bilden sich neue Gefäße unter der Netzhaut, in denen es zu Flüssigkeitsansammlungen und zum Austreten von Flüssigkeit kommen kann. Dies führt zu Schädigungen der Makula und verringert das Sehvermögen.

In den letzten Jahren gab es auf dem Gebiet der Behandlung der feuchten MD bahnbrechende Neuerungen. Mit dem Einsatz sogenannter VEGF-Hemmer gelang es erstmals, eine feuchte MD in eine trockene Form zurückzuführen ohne das es zwangsläufig zu einem massiven Verlust an Sehkraft kommt. Die Medikamente Lucentis und Avastin werden in das betroffene Auge injiziert. Inzwischen ist die Anwendung vielfach erprobt und ihr Erfolg gesichert. Daher haben auch wir uns entschlossen, diese Methode selbst durchzuführen und können unseren Patienten von der Diagnostik bis zur Behandlung alle Schritte in unseren Räumen auf der Münsterstraße anbieten.

Wir haben mit Frau Dr. Antje Reinshagen eine Augenärztin für unser Team gewinnen können, die diese Methode als Oberärztin einer großen Stuttgarter Augenklinik in großer Zahl durchgeführt hat.